Gartenausstellung Entfaltungen

Gärten sind eine Überlagerung von kulturellen und natürlichen Erzeugnissen. Einerseits sind sie menschengemacht, anderseits steht in ihnen das Natürliche mit seiner Entfaltung und seinem Zerfall im Mittelpunkt. Das Kunstprojekt möchte diese Überlagerung von menschlichem Schaffen und natürlicher Entwicklung hervorheben. Dafür wird eine Ausstellung konzipiert, in der vergängliche und dauerhafte Kunstwerke in einem Stadtgarten ausgestellt werden.

Als permanente Kunstwerke werden Steinskulpturen ausgestellt, die die menschengemachte Struktur des Stadtgartens hervorheben, aber gleichzeitig versuchen, sich in seinen organischen Zusammenhang einzufügen. Experimentelle Malereien und Drucke mit organischen Farben auf vergänglichen Medien ausgestellt. Diese Kunstwerke stellen ihre Künstlichkeit deutlich dar, sind aber gleichzeitig der Vergänglichkeit der Materialien unterworfen.

Zwischen permanenter und vergänglicher Kunst der Gartenausstellung entsteht so ein Spannungsfeld. Steinskulpturen und vergängliche Malereien und Drucke bilden zwei Pole der Künstlichkeit des Gartens – menschengemachte Strukturen, die Organisches nachahmen, und organische Strukturen, die in menschengemachte Formen eingebunden werden. Zwischen diesen beiden Polen liegt der Garten als Kulisse und Inhalt der Ausstellung.

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